Für klimaneutrale Mobilität

Dem Klimawandel die Stirn zu bieten, eine Mobilitätswende zu schaffen und erneuerbare Energien zu fördern, gehören seit jeher zu meinen Anliegen. Ursprünglich bin ich mit dem Wunsch nach mehr und besseren Radwegen in meinem Geburtsort Halle in Westfalen in die Politik gekommen und habe damals mitgeholfen, dort die Juso-AG zu gründen. Als Wissenschaftlerin gehöre ich zu den Erstunterzeichner*innen der deutschsprachigen Scientists for Future-Initiative. Den Klimawandel weiterhin zu ignorieren oder gar zu leugnen, ist angesichts der drückenden Faktenlage keine Option – jetzt muss gehandelt werden!

Klimaneutrale Mobilität für Alle.
Das ist mein Ziel.

Dr. Katja Stoppenbrink

Für meinen Wahlkreis ist es von großem Interesse, den Verkehrsinfarkt rund um Bonn abzuwenden und den Umstieg auf ressourcenschonende Mobilität zu beschleunigen. Dafür müssen wir alle Verkehrsteilnehmer*innen gleich behandeln: Ob man mit dem Auto, dem Bus, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, alle müssen sicher und möglichst schnell an ihr Ziel kommen. Für die Pendler*innen aus meinem Wahlkreis ist der Ausbau des Bonner Tausendfüßler zunächst unverzichtbar, um das Stauproblem an dieser Stelle in den Griff zu bekommen. Im linksrheinischen wollen wir den Bahnverkehr durch einen beschleunigten Ausbau der Linie S23 aufwerten, außerdem sollten die Bahnen hier mit einem Wasserstoff- und nicht einem reinen Elektroantrieb fahren. Das Busfahren möchte ich durch die Schaffung weiterer Schnellbuslinien und die Einführung eines 365-Euro-Ticket aufwerten, das Geld für dieses Ticket muss vom Bund kommen, weil die Kommunen das nicht aus eigener Tasche finanzieren können. Auch den Radverkehr möchte ich stärken. Die geplante Radpendlerroute von Bornheim über Alfter bis nach Bonn muss in ihrer jetzigen Form gebaut werden. Die Forderung des BUND, aufgrund von Artenschutzbedenken alles zurück auf Anfang zu setzen, um nach Alternativen zu suchen, lehne ich ab. Die fertige Fahrradstrecke kann dann auch eine Alternative zum Auto bieten.

Aus dem Zukunftsprogramm der SPD:

  1. Mobilitätsgarantie: Jede*r Bürger*in – in der Stadt und auf dem Land – soll einen wohnortnahen Anschluss an den öffentlichen Verkehr haben.
  2. Modelle wie das 365-Euro-Ticket oder Modellprojekte für einen ticketfreien Nahverkehr unterstützen wir.
  3. Der Bund wird durch Austauschprogramme seinen Beitrag leisten, damit alle neuen Busse und Bahnen bis 2030 in den Kommunen klimaneutral fahren und die vorhandenen Flotten modernisiert sind
  4. An Knotenpunkten werden wir die Einrichtung von barrierefreien Mobilitätsstationen für nachhaltige urbane Mobilität fördern, damit möglichst viele vom Auto auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen.
  5. Wir machen das Stromtanken so einfach wie bisher das Tanken von Benzin und Diesel. Den Fortschritt beim Ausbau der Ladesäulen für Elektroautos wollen wir vierteljährlich evaluieren und wo nötig mit Versorgungsauflagen und staatlichem Ausbau die notwendige verlässliche Erreichbarkeit von Ladepunkten herstellen.
  6. Bis 2030 wollen wir mindestens 75 Prozent des Schienennetzes elektrifizieren, die Schiene weiter digitalisieren und für nicht elektrifizierte Strecken verbindliche Nutzungen wie den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Zügen unterstützen.
  7. Wir werden ein Tempolimit von 130 km/h auf Bundesautobahnen einführen. Das schützt die Umwelt und senkt die Unfallzahlen deutlich. Zusätzlich werden wir Forschung, Entwicklung und Pilotprojekte vorantreiben, damit Schiffe, Flugzeuge und Laster kein klimaschädliches CO2 mehr ausstoßen. Wir verbinden das mit Projekten zum Aufbau einer umweltfreundlichen Wasserstoffwirtschaft.